Biografie:

Stephanie Fey wurde 1967 in Starnberg, Bayern geboren. Nach einer Ausbildung zur Grafik-Designerin arbeitete sie als Illustratorin, Autorin und Malerin, bevor sie freiberufliche Schriftstellerin wurde. Sie wohnt mit ihrem Mann Thomas, drei Kindern, Schafen und Ziegen und einem Kater, am Starnberger See.

Für den Thriller DIE GESICHTSLOSEN hat sie 2012 den Jahressieg des Entdeckt! Amazon Autorenpreises erhalten. 

 

 

 

 

Von einem Traum zum nächsten, mein Werdegang:

 

Bevor ich Schriftstellerin wurde, war ich Illustratorin und bevor ich Illustratorin wurde, war ich Malerin. Das Malen wurde mir bereits in die Wiege gelegt, da mein Vater: Josef Wagner, auch Maler ist.

 

links meine Schwester Yvonne Wagner, die auch Autorin ist.

 

Früh lernte ich das Zusammenstecken von Keilrahmen und das Aufspannen von Leinwänden, aber auch, dass man als freiberufliche Malerin so gut wie keine Berufsaussichten hat. Ich wollte es dennoch versuchen, schrieb Geschichten für unseren „Spürnasenclub“ und über Hasenfamilien und malte die Bilder dazu.

 

Nach der Mittleren Reife machte ich ein Jahr lang ein Praktikum im Kindergarten und mein Traum wurde geboren: Bücher für Kinder zu schreiben und zu illustrieren. Als ich danach auf die Grafiker-Schule (Charlotte Dietrich: Lehrstudio für Gebrauchsgrafik) in München ging, illustrierte ich Geschichten von Kurt Tucholsky und Voltaires „Candid“, wenn meine Studienkollegen Werbung gestalteten. Mein erster Probeauftrag war die Covergestaltung von „Fünf Freunde“ von Enid Blyton, doch ich wurde nicht genommen.

Erst mit dem „Heidi“-Buch von Johanna Spyri, das als Bilderbuch in zwei Teilen erscheinen sollte, klappte es. Als Stephanie Wagner illustrierte ich „Heidi auf der Alp“ und „Heidi kehrt heim“. Es folgten zahlreiche Aufträge für viele Kinder-und Jugendbuchverlage in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg. Als ich heiratete und vor der Wahl stand einen neuen Nachnamen anzunehmen, entschied ich mich als Künstlerin gleich zu einem ganz neuen Pseudonym

 

 

Obwohl ich weiter schrieb und meine Geschichten auch anbot, wollten die Verlage lieber nur meine Bilder. Also begann ich für Erwachsene zu schreiben. Erst Krimikurzgeschichten, dann einen Roman. Das dauerte sieben Jahre. Xmal wollte ich das Manuskript in den unzähligen Fassungen verbrennen, dem Erdboden gleichmachen, versenken...

Mein Mann Thomas hievte mich aus jedem Schreibloch. Mit ihm zusammen „plotte“ ich, in unzähligen Gesprächen entwickeln wir die Geschichten um "Carina Kyrleis" gemeinsam.

2008 erschien: „Das Gedächtnis der Lüge“, unter meinem Pseudonym Rebecca Abe, in einem Kleinstverlag in einer Miniauflage. Aber es gab Lesungen und Leser, die fragten, wann der nächste Roman erscheinen würde. An dem schrieb ich bereits, diesmal was Historisches.

Im Frühjahr 2011 erschien „Im Labyrinth der Fugger“ im Gmeiner Verlag. Darin konnte ich meinen nächsten Traum verwirklichen, denn der Roman enthält auch von mir gezeichnete Vignetten, Initialen und einen Stadtplan von Augsburg.

 

 

Seit einigen Jahren sammelte ich Notizen zu einer Idee um eine Rechtsmedizinerin. Doch ohne „Live“-Recherche ging nichts, da musste ich „Zartbesaitete“ durch und besuchte Vorlesungen im Münchener Institut für Rechtsmedizin, härtete mich einigermaßen ab, mit dem Inneren eines Leichnams und den Techniken der Obduktion konfrontiert zu werden. Mein Glück war, dass ich die Rechtsmedizinerin Dr. Constanze Niess aus Frankfurt kennenlernte, die auch, genau wie meine Hauptfigur, Gesichtsrekonstrukteurin ist. Durch sie konnte ich meinem Roman die nötige Realität verleihen und sie las auch das fertige Manuskript auf seine "rechtsmedizinische" Richtigkeit.

Unsere drei Kinder haben sich inzwischen an die etwas unappetitlichen Gespräche beim Mittagessen gewöhnt. „Die Mama halt wieder, mit ihrer Phantasie…“. Aber als sie DIE GESICHTSLOSEN lasen, fanden sie sie gar nicht sooo schlimm, sondern wollten wissen wie es mit Carina Kyreleis im nächsten Thriller weitergeht.

Also hopp, an den Schreibtisch...

im Februar 2014 starte ich mit einem weiteren Autorenname: Ida Ding, im Rowohlt Verlag.

Mein erster humoristischer Kriminalroman "Hendlmord" spielt in meinem Heimatort Pöcking am Starnberger See.